Was geschah in Aussig am 31. Juli 1945?
Produktnummer:
bu-tk3674
Produktinformationen "Was geschah in Aussig am 31. Juli 1945?"
Dokumentation eines Nachkriegsverbrechens
von Dr. Jan Havel, Dr. Vladimír Kaiser, Dr. Otfried Pustejovsky
Ziel der Aktion war, einen für das Ausland klar erkennbaren Grund zu schaffen, die restlose Vertreibung der deutschen Minderheit aus dem Sudetenland zu vollziehen. Um diesbezügliche Informationen und Zusammenhänge in die gewünschte Richtung zu lenken, wurde Stabshauptmann Bedřich Pokorný mit der offiziellen Untersuchung der Vorgänge beauftragt.
Sofort nach der Explosion wurden deutsche Zivilisten von tschechischen Revolutionsgarden ohne nähere Untersuchung als vermeintlich Schuldige ausgemacht. Erkennbar waren die Deutschen an weißen Armbinden, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis mindestens Ende 1946 alle Deutschen in der Tschechoslowakei tragen mussten.
Die Menschen wurden erschlagen, mit Bajonetten erstochen, in einem Löschwasserspeicher ertränkt oder von der Elbebrücke gestoßen und im Wasser beschossen. Die Leichen trieben bis ins benachbarte Sachsen.
Dieses Buch dokumentiert anhand von Archiv-Funden akribisch, was genau am 31. Juli 1945 in Aussig passierte
Mit einem Vorwort von Dr. Peter Koura und einem Prolog von Jirí Padevet
- 248 Seiten
- Bindung: Hardcover
- 1. Auflage 2022
- ISBN: 978-3-00-072367-4
(seit 12.10.2025 im Shop)
| Interessen: | Heimatgeschichte |
|---|---|
| Region: | Böhmen/Tschechien |
| Bindung: | Hardcover |
| Herausgeber: | VERLAG TSCHIRNER & Co., Zum Harfenacker 13, 04179 Leipzig, info(at)tschirner-kosova.de |