Produktinformationen "Geschichten vom Erzgebirgskamm – wenn Grenzsteine erzählen könnten"
Autor: Karl-Heinz Melzer
Das abgelegene Kammgebiet des Erzgebirges hat eine erstaunlich bewegte Geschichte. Urbar gemacht und dicht besiedelt nach Entdeckung des Erzreichtums, mussten nach dem Niedergang des Bergbaus neue Gewerbe gefunden werden wie das Leitermachen, das Nagelschmieden, das Klöppeln, das Laborantenwesen und vor allem Waldarbeiten. Es war die Zeit, da noch die Meiler brannten. Die Armut führte aber auch zum Paschen, zu Raub und Wildern, was auf das Grausamste bestraft wurde.
In Kriegszeiten hatte diese Region den Durchmarsch plündernden Truppen zu erdulden. Die Vertreibung protestantischer Böhmen über die Grenze und Jahrhunderte später der Sudetendeutschen machten das Kammgebiet zu einer Region des Schreckens.
Dieses Buch berichtet von den gegensätzlichen Tatsachen und Ereignissen, welche über Jahrhunderte die Geschichte des Erzgebirgskamms auf böhmischer und wie auf sächsischer Seite bestimmt haben. Die Grenzsteine hätten viel zu erzählen von diesseits und jenseits der Grenze, von hüben wie von drüben.
3. Auflage 2025
156 Seiten
ISBN: 978-3-910195-75-2
Interessen:
Heimatgeschichte, Wandern
Region:
Erzgebirge, Sachsen
Bindung:
Paperback
Herausgeber:
VERLAG TSCHIRNER & Co., Zum Harfenacker 13, 04179 Leipzig, info(at)tschirner-kosova.de
Wanderungen und Exkursionen zwischen Schneeberg, Jáchymov, Annaberg, Marienberg, Olbernhau und Seiffen
Die Montanregion Erzgebirge besitzt seit 2019 den Titel UNESCO-Welterbe.Der außergewöhnliche Reichtum an Erzen hat dem Erzgebirge nicht nur seinen Namen gegeben, sondern mit dem über Jahrhunderte andauernden Bergbau eine charakteristische Kulturlandschaft entstehen lassen. Bis heute sind zahlreiche Schachtanlagen, Halden und Pingen, Kunstgräben und -teiche, Mundlöcher, Röschen und Untertageanlagen erhalten geblieben. Um diese Sachzeugen aus den unterschiedlichen Bergbauepochen zu bewahren, wurde im Jahr 2019 der Montanregion Erzgebirge beiderseits der sächsisch-böhmischen Grenze der UNESCO Welterbe-Titel zuerkannt. Dieses Welterbe, das in seiner Gesamtheit die Tradition von über 850 Jahren Bergbau und Hüttenwesen im Erzgebirge würdigen soll, beinhaltet mit seinen 17 sächsischen und 5 böhmischen Bestandteilen einige Hundert Einzelobjekte.Für den Besucher der Montanregion Erzgebirge ist bei einigen Objekten der Bezug zum Bergbau auf den ersten Blick ersichtlich. Jedoch ist der größte Teil der zahlreichen Sachzeugen nicht einfach zu entdecken und deren Funktion nur schwierig zu entschlüsseln. Wo der Laie hübsche kleine Häuschen sieht, erkennt der bereits Sachkundige historische Huthäuser und Bergschmieden. Die vielen Kunstteiche und -gräben sind für den Außenstehenden einfach nur große Teiche und schmale Bäche und in ungewöhnlichen Geländeunebenheiten offenbaren sich dem Fachmann Bergbauhalden und Pingen. Sind schon die übertägigen Sachzeugen nicht auf den ersten Blick als Zeuge des Bergbaus zu erkennen, so sind die zahllosen untertägigen Hinterlassenschaften des Bergbaus im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar. – Dieser Wander- und Exkursionsführer soll dazu beitragen, unseren Blick für dieses bergbauliche Erbe und ihre Sachzeugen zu schärfen, die ingenieurtechnischen Meisterleistungen des Freiberger Bergbaus und Hüttenwesens zu erkennen und die Bergbaugeschichte vorstellbar und erlebbar werden zu lassen.Aufgrund der Vielzahl der zum Welterbe gehörenden sehenswerten bergbaulichen Objekte hat sich der Bergverlag Rölke entschlossen, zwei Bände zu bilden. Im Juli 2022 ist der Band 1 „Wanderungen und Exkursionen zwischen Freiberg, Halsbrücke, Brand-Erbisdorf, Altenberg, Zinnwald und Krupka“ erschienen. Er konzentriert sich auf eine Auswahl bergbaulicher Sachzeugen, die zu Fuß zu erwandern sind und oder auf einer Exkursion mit einem Fahrzeug entdeckt werden können. Das Buch folgt dabei nicht ausschließlich der Liste der offiziell anerkannten Welterbe-Einzelobjekte, sondern besucht zusätzlich auch nicht anerkannte, aber aus bergbaulicher Sicht bedeutende und anschauliche Sachzeugen, um die Bergbaulandschaft als einheitliches Ganzes zu betrachten.
Autoren:Dr. Peter Rölke, Dresdenunter Mitarbeit von: Christa und Alfred Rölke, Dresden; Karin Rölke, Dresden; Prof. Dr. Klaus Thalheim, Dresden Kartenzeichnungen:
Alfred RölkeDank:Für die sorgfältigen Durchsichten und Korrekturen gilt ein besonderer Dank: Christa und Alfred Rölke, Dresden sowie Prof. Dr. Klaus Thalheim, Dresden; Thomas Maruschke, Museum Huthaus Einigkeit Brand-Erbisdorf; Jens Heinrich, Förderverein Drei-Brüder-Schacht e.V.; Christoph Schröder, Bergbaumuseum Altenberg; Dr. Sabine und Dr. Volker Hönig, IV. Lichtloch des Rothschönberger Stollns e.V.; Erik Teubel und Jost Mosler, Saxonia Edelmetalle GmbH Halsbrücke sowie Jens Kugler, Kleinvoigtsberg für seine Untertagefotos und an Jana Wazeck, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden/Museum für Mineralogie und Geologie, für die Mineralienfotografien.272 Seiten, 220 Farbfotografien, 30 historische Fotografien, Postkarten und Dokumente, 33 Zeichnungen, ein Diagramm, eine Übersichtskarte; Format: 13 x 19 cmISBN: 978-3-934514-42-3
Wandertouren zwischen Auersberg, Hartensteiner Wald, Greifensteinen, Fichtelberg und Keilberg im Erzgebirge
Auf 27 Wanderungen stellen Ihnen die Autoren das Westerzgebirge mit den höchsten Bergen Sachsens, mit Hochmooren, bunten Bergwiesen und ausgedehnten Wäldern vor. Ausführliche Einleitungsbeiträge beleuchten die Themen Geologie, Bergbau, Fremdenverkehr und die Tier- und Pflanzenwelt, die von Experten der einzelnen Fachgebiete und Kennern der Region erarbeitet wurden.Neben den Wanderungen werden die Tier- und Pflanzenwelt und die zahlreichen Zeugnisse der Bergbautraditionen wie Schaubergwerke, alte Stollen und Huthäuser beschrieben. Detaillierter werden z.B. der Pferdegöpel Johanngeorgenstadt, die Silberwäsche Antonsthal, der Floßgraben, die Schneeberger Bergbaulandschaft und die Geyersche Binge vorgestellt. Dabei erfährt man z.B. auch von den Waldgesellschaften des Erzgebirges und dem Auenwald an der Zwickauer Mulde, über charakteristische Vogelarten der Hochmoore, über Schmetterlinge und Libellen.Autoren: Dr. Ralph Müller, Breitenbrunnunter Mitarbeit von:Stephan Ernst, Klingenthal; Uwe Fischer, Colditz; Elmar Fuchs, Chemnitz; Christa und Alfred Rölke, Dresden; Karin und Dr. Peter Rölke, Dresden; Prof. Dr. Klaus Thalheim, Dresden; Wolfgang Thoß, Wilkau-HaßlauFotoautoren: Farbfotografien: Stephan Ernst (2 Fotografien); Volker Halbritter (13); Jens Hering (2); Dr. Siegfried Klaus (1); Helmfried Kreische (6); Dr. Ralph Müller (24); Dr. Peter Rölke (69); Wolfgang Thoß (6); Schwarz-Weiß-Fotografien, historische Dokumente und historische Postkarten: Gerd Grimm (1); Dr. Ralph Müller (1); Dr. Peter Rölke (18); Archiv Prof. Dr. Klaus Thalheim (2)Kartenzeichnungen: Alfred Rölke264 Seiten, 123 Farbfotografien, 22 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumente und historische Postkarten, 28 Zeichnungen, eine geologische Karte
Traditionen, Städte und Landschaften zwischen Chemnitz und Egergrabenvon Frieder Monzer, Hermann Böhme SchallingDieser Reiseführer bietet sogar Einheimischen noch manche Anregung. Er stellt das Erzgebirge länderübergreifend mit allen seinen Schönheiten ausführlich vor. Zahlreiche praktische Reisetipps helfen bei der Vorbereitung einer Reise ins Erzgebirge. Für Aktivurlauber gibt es Vorschläge für Wanderungen und Radtouren sowie Hinweise für Skifahrer und Wassersportler. Das landschaftlich überaus reizvolle Erzgebirge erstreckt sich in Sachsen und Böhmen beidseits der deutsch-tschechischen Grenze. Es ist eine einmalige Kulturlandschaft, die für interessierte Besucher viele Schätze bereithält. Unvergessliche Erlebnisse kann man auf einer Reise durch das wunderschöne Mittelgebirge finden, das statt mit spektakulären Gipfeln eher durch die Vielfalt seiner Landschaft bezaubert. Bergbau und Holzwirtschaft prägten das Gebiet jahrhundertelang nachhaltig. Die Ortsbilder und Kulturlandschaften verweisen noch heute auf diese Traditionen, die man eindrücklich in den vielen Schaubergwerken und Museen erleben kann. Städte wie Olbernhau, Freiberg, Annaberg-Buchholz, Oberwiesenthal oder Chemnitz werden ebenso vorgestellt wie das Egertal, Cheb, Usti nad Labem oder Teplice.Alle Regionen, alles SehenswürdigkeitenLänderübergreifend: Deutschland und TschechienEigene Kapitel zum UmlandUmfassende und aktuelle reisepraktische HinweiseFundierte Hintergrundinformationen zu Natur und Geschichte, Bergbau und HandwerkZahlreiche Tourenvorschläge für Wanderer und Radfahrer, Skifahrer und Kanuten352 Seiten mit 180 Fotos und historischen Abbildungen, 8 Stadtpläne und Übersichtskarten, Klappkarten12 x 19 cm3. aktualisierte Auflage 2023
... Das zweite Buch der erzgebirgischen OriginaleAutoren: Helga und Heinz KadenFür dieses zweite Buch der erzgebirgischen Originale haben die Autoren in mühevoller Kleinarbeit 37 erstaunliche, sonderbare, bewegende Lebensläufe erkundet. Da gibt es den guten Doktor Johannes Freitag aus Schwarzenberg, das Tannenberger Solareelmannl, den Nigrin, den Meerrettich-Louis, Mutter Lederschürze aus Aue, den Schanzenbauer Johannes Neuber in Frauenstein, den Sport-Richard aus Altenberg, den Lößnitzer Katzenschreck, die Buchholzer Wededä, Max Fröhner - den Gastwirt der Buchholzer ,,Dummen Sau", das Zwönitzer Mariechen, den Radio-Vogel aus Zschopau, die fidele Trudl aus Geising, Max Basler den Schelm von Annaberg, den trinkfesten Otto von Burkert aus Gelenau, und wie sie alle heißen.250 SeitenISBN: 978-3-910195-50-9
... Das erste Buch der erzgebirgischen OriginaleAutoren: Helga und Heinz KadenDie kuriosen Lebensläufe von 45 Originalen aus dem Erzgebirge, die wegen ihrer Eigentümlichkeiten belächelt, bestaunt, aber auch geliebt wurden, sind in Wort und Bild dargestellt. Wir begegnen so unterschiedlichen Gestalten wie dem Zachenkarl aus Olbernhau, der Rosengärtnerin Erna Aurich aus Scheibenberg, dem Siegel-Kurt aus Mauersberg, der Zinnfritz-Elsa aus Seiffen, dem Roscher-Tav aus Schwarzenberg, der Fiedler-Hedwig aus Thum, dem Nestler-Otto aus Marienberg, dem Bechermann aus Brockau, dem Annaberger Heimatpoeten Arthur Schramm, aber auch dem vielbegabten Werner Kempf aus Schneeberg.351 SeitenISBN: 978-3-910195-41-7
... Lebensweise und Brauchtum im ErzgebirgeAutor: Karl-Heinz MelzerWie im Erzgebirge der Frühling begrüßt wurde. Als noch der Bilwisschnitter sein Unwesen trieb. Was es mit dem Pfingstlümmel auf sich hat. Wie der Flachs noch ganz oben am Kamm angebaut wurde und wie die Kartoffel ins Gebirge kam. Oder warum die Ziege einst ein kleines Vermögen wert war. Karl-Heinz Melzer hat Erstaunliches aus dem Leben der Erzgebirger in vergangenen Zeiten zu Tag gefördert. Er bietet detaillierte Informationen über den Arbeitsalltag der Gebirgsleute und deren geselliges Miteinander, was das harte Dasein erträglicher machte. Alle Lebensbereiche umspannte von Ostern bis Lichtmess ein dichtes Netz von Brauchtum und Aberglauben, Zeugnisse, wie man sich im abgelegenen Gebirge die raue Wirklichkeit erklärte.128 SeitenISBN: 978-3-910195-73-8
Autor: Christian Gottlob WildCHRISTIAN GOTTLOB WILD (1785-1839) gilt als der eigentliche Begründer der erzgebirgischen Mundartdichtung. Geboren und aufgewachsen in Johanngeorgenstadt, war er acht Jahre lang Pfarrer in Carlsfeld, ehe er das Pfarramt in Breitenbrunn übernahm, wo bis zu seinem Tode wirkte. Er wurde zum Entdecker der Naturschönheiten des Erzgebirges. Berühmt machte ihn sein Hauptwerk "Die interessanten Wanderungen durch das sächsische Obererzgebirge". Zum Volkslied wurde sein Gedicht "Wenn's Gelöckel dreie lätt ...". Noch zu Karl Stülpners Lebzeit veröffentlichte er eine einfühlsame Lebensbeschreibung des berühmten Wildschützen. Heimatkundliche Aufsätze widmete er auch dem Vogtland. Seine begeisternden Schilderungen der Landschaften des Erzgebirges sind bis heute unerreicht.ehemals ALTIS Verlag208 SeitenISBN: 978-3-910195-17-2
... Erzgebirgische Räuchermännel und RäucherkerzenAutor: Karl-Heinz MelzerZur rechten Weihnachtsstimmung gehört der gemütlich seine Pfeife schmauchende Räuchermann; das ,,naabelnde Raachermannel", wie es im Erzgebirge heißt. Dargestellt wird die Geschichte des erzgebirgischen Räuchermännchens, beginnend Mitte des 19. Jahrhunderts in dem nahe Annaberg-Buchholz gelegenen Neudorf, seine Herstellung und sein Formenreichtum.Auch mit der Geschichte der Räucherkerze wird der Leser bekannt gemacht. Inzwischen haben Räuchermann und Räucherkerze aus dem Erzgebirge nahezu die ganze Welt erobert. Auch in die Mundartdichtung hat der schmauchende Geselle Eingang gefunden. Die auf die einzelnen Sachkapitel folgenden Gedichte sind beredte Zeugnisse dafür.76 SeitenISBN: 978-3-910195-68-4
... Schicksalhafte Begebenheiten aus der Geschichte des BergbausAutor: Jens HahnDer Bergbau prägte über Generationen Landschaft und Leute des Erzgebirges, nicht selten auf schicksalhafte Weise. Der Autor ist in Archiven auf Zeugnisse aus dem 18. und 19. Jahrhundert gestoßen, welche Auskunft geben über das damalige Leben und die gefahrvolle Arbeitsweise der Bergleute. Gerichtsakten und zeitgenössische Berichte dokumentieren die Katastrophen, welche seinerzeit die Bergbaustädte des Erzgebirges erschütterten. Jens Hahn, gebürtiger Stollberger, hat sich auf die Geschichte des erzgebirgischen Bergbaus spezialisiert. Seine Archivstudien gewährleisten eine bis ins Detail authentische, sachkundige und spannende Schilderung des Geschehens.168 SeitenISBN: 978-3-910195-33-2
... Wie im Erzgebirge die ersten Ortschaften entstandenAutorin: Helga KadenVor über tausend Jahren bedeckte noch ein dichter Wald das Erzgebirge. Mutige Menschen nahmen unglaubliche Mühen und Entbehrungen auf sich, um in dieser Einöde sesshaft zu werden. Sie rodeten Wald, legten Felder an, errichten die ersten Meiler für die Gewinnung der im Bergbau gebrauchten Holzkohle. Und sie begannen, den Reichtum der Berge zu fördern. Helga Kaden erzählt 24 erstaunliche Geschichten von der Geburt der ersten Siedlungen im unwirtlichen Gebirge und wie diese zu ihrem Namen gekommen sind.96 SeitenISBN: 978-3-910195-70-7
Für kleine & große Entdecker
Autoren: Iva Petřinová & Vojtěch ŠedaPrag, die Stadt der "Tausend Türme", ist unbestritten für uns Erwachsene eine der schönsten Hauptstädte der Welt. Aber Kinder in einer fremden Stadt zum Spazieren motivieren? Ein hartes Stück Arbeit!
Mit diesem klugen Helfer, der einen gewöhnlichen Spaziergang in ein Abenteuer verwandelt, hast Du gewonnen! Der spielerische Reiseführer durch Prag animiert zu 19 verschiedenen Ausflügen, die Dich und Deine Kinder zum Beispiel zur Prager Burg, dem Berg Petřín, zum Vyšehrad oder in die Juden- und Altstadt führen. Der Inhalt ist auf Familien mit Kindern zugeschnitten, daher werden Geschichten und Informationen zu Geschichte oder Denkmälern so aufbereitet, dass sie für Kinder und Erwachsene interessant sind und Neugier wecken. Zahlreiche liebevolle Illustrationen, kurze Häppchen mit historischen Informationen und ein umfangreiches Glossar machen dieses Buch zu einem kleinen Schatz, der einfach in jeden Bücherschrank von Freunden Tschechiens gehört. Im Kinderzimmer und im Wohnzimmer.198 Seiten, HardcoverISBN: 978-3-9825526-7-5
... und ihrer Randgebiete - 213 überlieferte Sagen und Spukgeschichten
von Alfred Meiche (Autor), Manfred Schober (Nachwort)Die Landschaft des Elbsandsteingebirges ist eine Heimstatt für das Unheimliche und Gespenstische. Verwitterte Felsen zeugen von ungewöhnlichen Menschenschicksalen. Das Galgenmännel und das Holzweibl, der Wilde Jäger und die nicht Ruhe findenden Geister Verstorbener, wie die Gräfin Cosel, treten in das Leben der Menschen. Alfred Meiche, der bedeutendste Historiker der Sächsischen Schweiz, hat 213 überlieferte Sagen und Spukgeschichten zusammengetragen. Anmerkungen bieten ortsgeschichtliche Details. Register der Orts-, Flur- und Personennamen dienen zur Orientierung. Das Buch enthält Mythische und Geschichtliche Sagen aus der Region Sächsische Schweiz, Pirna, Meißner Weinland bis Bischofswerda.224 SeitenISBN: 978-3-910195-02-8
Die Kraftverkehrsgesellschaft Sachsen (1919-1948): Wurzeln – Werdegang – Fahrzeuge
von Christian SuhrDie Kraftverkehrsgesellschaft Sachsen war der größte und modernste Fuhrpark Deutschlands. In diesem Buch wird in einer ausführlichen Dokumentation der sächsische staatliche Kraftverkehr beschrieben und mit umfangreichem Bildmaterial dokumentiert. Der Omnibus und die erste Linie als Novum, die Kriegsjahre, die ersten Erfahrungen im Güterverkehr, das Bündnis mit der Eisenbahn, im Gegensatz dazu der Konkurrent: Die Post, die Meisterung der Weltwirtschaftskrise, Aktivitäten im Grenzverkehr und der komplette Fuhrpark, - alle Omnibustypen werden umfassend dargestellt: Büssing, Daimler, Henschel, Horch, Krupp, Magirus, Opel, Saurer, Vomag und andere.
Ein geschichtliches Dokument von unschätzbarem Wert.216 SeitenBindung: HardcoverErschienen: 2001ISBN: 978-3-86133-191-9
Die Zschopautalbahn und ihre regelspurigen Zweigstrecken
von Siegfried BergeltBereits 19 Jahre nach der Eröffnung der ersten deutschen Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth gründete sich 1854 das „Annaberger Eisenbahn-Comité“. Wenige Jahre später war es schließlich so weit, 1866 hatte die heimliche Hauptstadt des oberen Erzgebirges Anschluss an das Königlich-Sächsische Eisenbahnnetz bekommen. Die Linie entlang der Zschopau brachte den industriellen Aufschwung in diese Region. Um für die kohleschluckenden Fabriken die preiswerte böhmische Braunkohle herantransportieren zu können, wurde die Strecke 1872 bis nach Weipert verlängert. Mit dieser Grenzüberschreitung war, als Folge des 2. Weltkrieges, 1945 Schluss, erst 1993 fuhren Personenzüge wieder bis ins Böhmische. Allerdings währte dies nur kurze Zeit, denn im Mai 2000 stellte die DB AG den Schienenverkehr ab Wolkenstein ein. Bis zum Ende der DDR spielte hingegen der Güterverkehr die dominierende Rolle, neben den zahlreichen Verkehrskunden im Zschopautal, gab es Frachtzuführungen über die schmalspurigen und regelspurigen Zweigbahnen, wovon letztere in diesem Band ebenfalls besondere Betrachtung finden sollen.Der Eisenbahnfreund Siegfried Bergelt hat auf Grundlage der Recherchen von Dr. Christian Falk und des Buchholzer Eisenbahners Werner Höbler die Geschichte und Geschichten um die Strecke neu aufgeschrieben, um die Vergangenheit und Perspektive dieser landschaftlich reizvollen Strecke aufzuzeigen.128 SeitenBindung: Hardcover2. Auflage 2005ISBN: 978-3-9806606-9-9
Ein Buch über die Nachkriegsgewalt in den böhmischen Ländern
von Jiří Padevět (Autor), Jana Heumos (Übersetzerin)Die bisher umfangreichste Dokumentation über die Gewaltakte an Deutschen während der „wilden Vertreibungen“ zwischen Mai und August 1945 auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. In diesem Buch findet der Leser Informationen über die Gewaltakte, die zwischen Mai und August 1945 auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik an Deutschen verübt wurden. Es geht um Ereignisse, die mit der wilden Vertreibung der Deutschen in Böhmen und Mähren verbunden sind. Thematisiert werden auch Vorgänge, bei denen sowohl Soldaten der Roten Armee als auch anderer auf dem Territorium der ehemaligen Tschechoslowakei operierenden Armeen zu den Tätern gehörten.
Alle Ereignisse sind in Form von topographischen Stichworten dargestellt und werden vom Autor nicht bewertet oder kommentiert. Hier wird lediglich beschrieben, was an dem angegeben Ort passiert ist. Bei der Lektüre wird klar, dass die vom nationalsozialistischen Deutschen Reich in Gang gesetzte Gewaltmaschinerie am 8. Mai 1945 nicht endete, sondern sich weiter fortsetzte – wenn auch mit anderen Akteuren in der Täter- beziehungsweise Opferrolle. Der Text in diesem Buch wird durch umfangreiches Bildmaterial bereichert.736 SeitenBindung: Hardcover4. unveränderte Auflage 2022Herausgeber: Verlag Tschirner & Co.ISBN: 978-3-00-065967-6(seit 12.10.2025 im Shop)
Die Luftkriegsereignisse des 17. April 1945 in Sachsen und Böhmen
von Matthias SchildbachAm 17. April 1945 flog eine gewaltige amerikanische Bomber- und Jagdfliegerflotte nach Sachsen und Böhmen ein. Ihre Mission: Eisenbahnziele des Feindes zu zerstören und den Resten der deutschen Luftwaffe einen vernichtenden Schlag beizubringen. Dresden in Sachsen und Aussig in Böhmen waren die Hauptziele. Als die schweren Bomber ihr Werk verrichtet und abgedreht hatten, folgten zahlreiche Tieffliegerattacken. Die vielen Einzelschicksale dieses weitgehend vergessenen Angriffs, der vor dem Hintergrund des nahen Kriegsendes stand, bewegen bis heute. Wie das des amerikanischen Jagdfliegerasses Elwyn G. Righetti, der bei Riesa notlanden musste und seitdem spurlos verschollen ist. Wie das Schicksal des Bomberpiloten Nathaniel Norman Shane, der seinem abstürzenden Bomber entkam, im Osterzgebirge mit dem Fallschirm landete und von einem SS-Mann ermordet wurde. Oder die Geschichte von Jeanne Griffin, geboren 1944, die durch die Recherchen zu diesem Buch das Schicksal ihres verschollenen Vaters, eines Bomberschützen, erfuhr. Am Boden bezahlten mehr als 1.300 Menschen mit ihrem Leben. Dieses Buch ist nicht nur eine Neuauflage der beiden vergriffenen Bücher „MID AIR COLLISION“ und „DIE LETZTE MISSION“. Es stellt erstmals das Luftkriegsgeschehen des 17. April 1945 umfassend dar und vereint die Ergebnisse deutscher und tschechischer Heimatforscher sowie eine Vielzahl von Zeitzeugenaussagen der letzten Jahrzehnte. Es wertet die gesammelten Daten aus Archiven aus, gibt den Opfern Namen und legt eine gravierend andere als bisher bekannte Opferzahl für die Stadt Dresden vor.390 SeitenBindung: HardcoverErschienen am 31. März 2025ISBN: 978-3-9822011-9-1(seit 12.10.2025 im Shop)
Dokumentation eines Nachkriegsverbrechens
von Dr. Jan Havel, Dr. Vladimír Kaiser, Dr. Otfried PustejovskyAnlass des Pogroms an Deutsch-Böhmen am 31.Juli 1945 in Aussig (Ústí nad Labem) war die Explosion eines Munitionsdepots im Stadtteil Schönpriesen (Krásné Březno) am gleichen Tag, die als Anschlag der Werwölfe dargestellt wurde. Nach Erkenntnissen der Forschung und aus geheimen tschechischen Unterlagen kann davon ausgegangen werden, dass der Anschlag auf das Depot und auch die angebliche Reaktion der Bevölkerung eine gezielte Aktion der Abteilung Z des tschechoslowakischen Innenministeriums, des OBZ, waren. Ziel der Aktion war, einen für das Ausland klar erkennbaren Grund zu schaffen, die restlose Vertreibung der deutschen Minderheit aus dem Sudetenland zu vollziehen. Um diesbezügliche Informationen und Zusammenhänge in die gewünschte Richtung zu lenken, wurde Stabshauptmann Bedřich Pokorný mit der offiziellen Untersuchung der Vorgänge beauftragt. Sofort nach der Explosion wurden deutsche Zivilisten von tschechischen Revolutionsgarden ohne nähere Untersuchung als vermeintlich Schuldige ausgemacht. Erkennbar waren die Deutschen an weißen Armbinden, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis mindestens Ende 1946 alle Deutschen in der Tschechoslowakei tragen mussten. Die Menschen wurden erschlagen, mit Bajonetten erstochen, in einem Löschwasserspeicher ertränkt oder von der Elbebrücke gestoßen und im Wasser beschossen. Die Leichen trieben bis ins benachbarte Sachsen. Dieses Buch dokumentiert anhand von Archiv-Funden akribisch, was genau am 31. Juli 1945 in Aussig passierte
Mit einem Vorwort von Dr. Peter Koura und einem Prolog von Jirí Padevet248 SeitenBindung: Hardcover1. Auflage 2022ISBN: 978-3-00-072367-4(seit 12.10.2025 im Shop)
Geheime Dokumente und Zeitzeugenberichte enthüllen das Unfassbare
von Andreas KalckhoffDer Ort Postelberg wurde Anfang Juni 1945 zum Schauplatz von Verbrechen gegen die Menschlichkeit an der lokalen deutschsprachigen Bevölkerung. Offiziell wurden fast 800 Menschen ermordet, während auf deutscher Seite mehr als 1.500 als vermisst gelten. Niemand weiß, wie viele Einwohner des Saazerlandes nach dem Krieg tatsächlich getötet wurden. Abgesehen von einer Exhumierung nach dem Krieg, die von einer parlamentarischen Kommission angeordnet wurde, sind keine umfassenden Untersuchungen durchgeführt worden. Die Mörder selbst gaben bei der Untersuchung im Jahr 1947 an, dass die Zahl der Opfer „etwa tausend“ betrug. Es handelt sich jedoch mit Sicherheit um die größte ethnische Säuberung an einem Ort in Europa seit Ende des 2. Weltkriegs bis zum Massaker in Srebenica in Bosnien Mitte der 1990er Jahre. Der Vergleich mit Srebenica ist mehr als treffend: Vor dem Krieg lag Postelberg/Potoloprty genau an der tschechisch-deutschen Sprachgrenze, und die beiden Völkergruppen waren zahlenmäßig fast gleich stark vertreten. In diesem Buch werden Geheimakten aus tschechischen Archiven ausgewertet, welche die Ereignisse aus Sicht der Täter dokumentieren. Überlebende Opfer der Inhaftierung und Vertreibung erzählen nach vielen Jahren erstmals ihre Geschichte der tschechischen Öffentlichkeit. Tschechische Journalisten, Schriftsteller und Theaterleute machen die Nachkriegsverbrechen in Nordböhmen ihren Landsleuten durch Zeitungsartikel, Ausstellungen und Theateraufführungen bekannt. Auch in Deutschland berichten Medien jetzt über „Postelberg“.
Mit einem Essay vom tschechischen Historiker Jan Novotný und einem Vorwort von Jirí Padevet530 SeitenBindung: Hardcover1. Auflage 2022ISBN: 978-3-00-070731-5(seit 12.10.2025 im Shop)
von Frantisek Hýblzweisprachig deutsch/tschechischBeim Massaker von Prerau wurden am 18./19. Juni 1945 bei Prerau/Přerov 265 Insassen eines Flüchtlingszuges am Rangierbahnhof Přerov von einer tschechoslowakischen Einheit verschleppt und an der Švédské šance (Schwedenschanze) bei Horní Moštěnice (Ober Moschtienitz) getötet. Die meisten der 265 Karpatendeutschen, Slowaken und Ungarn, die sich am 18. Juni 1945 im Zug auf dem Přerover Rangierbahnhof bei Lověšice befanden, stammten aus der Ober- und Unterzips in der Slowakei. Sie waren kurz vor Kriegsende nach Nordböhmen evakuiert worden und wollten in ihre Heimat zurückkehren. Während der Zug hielt, lief ein Militärtransport mit tschechoslowakischen Soldaten in den Bahnhof von Přerov ein. Die Soldaten befanden sich auf dem Heimweg von einer Siegesfeier in Prag.
"Dies ist weder ein Albtraum noch ein Roman eines halb verrückten Schriftstellers, der für einen potenziellen Leser die schlimmsten Monstrositäten auf Papier begangen hat, angetrieben von Gott weiß, was für Dämonen in seinem Kopf lauern. Es ist eine Geschichte, die uns passiert ist, die kürzlich passiert ist, die mitten in Europa passiert ist und die schlimmste Gewalt verkörpert." — Jiří Padevět (*1966), Publizist und Verleger168 SeitenBindung: Hardcovererschienen im Oktober 2023ISBN: 978-3-9825526-4-4(seit 12.10.2025 im Shop)
Wanderungen im Erzgebirge
Autor: Eberhardt BörnerEs ist wunderschön im Erzgebirge: Die Menschen sind aus gutem Holz. Die Landschaft berührt die Seele und attraktive Sehenswürdigkeiten bieten Abwechslung sowie Bereicherung. Das waren und sind auch die Gründe des Autors, seine erzgebirgische Heimat ein Stückchen zu durchwandern und in heiterer Art liebevoll vorzustellen. Erfreulich ist auch deshalb, dass die zum Teil zwischenzeitlich vergriffenen fünf Bände von „Zu Hause im Erzgebirge“ nun endlich komplett vorliegen und die Leser mit Text und Bild sowie mundartlichem Humor durch diese schöne sächsische Mittelgebirgsregion geführt werden. Die fünf Bände sind im Einzelnen gegliedert in die Ausgaben: „Von Turm zu Turm“„Spaziergang durch den Heimatort“„Rekordverdächtige Sehenswürdigkeiten“„Burgen und Schlösser“„Wanderungen durch Parks und Gärten“Der Autor Eberhardt Börner wurde 1943 in Neuwürschnitz, heute ein Ortsteil von Oelsnitz/Erzgebirge, geboren und lebt seitdem ununterbrochen im Erzgebirge. Nach seinem Schulbesuch und den beiden Studien als Grundschullehrer sowie als Diplom-Geschichtslehrer arbeitete er im öffentlichen wie auch im privaten Bildungswesen und engagiert sich nach wie vor im kulturellen Bereich. Seine Freizeit-Vorlieben gelten seiner heimatlichen Region, die er gern durchwandert, fotografiert und beschreibt und die mit ihren Bewohnern für ihn eine wohltuende Quelle für Bildung, Erholung und Humor ist. Daraus resultiert sein Hobby als Buch- und Gedichte-Autor sowie als Erzähler und Vorleser. 1044 SeitenISBN: 978-3-9825526-0-6(aktualisierter Sonderpreis vom 1. Juli 2025)
299 Sagen und Ergänzungen zur Erstausgabe
Autor: Arthur KlengelARTHUR KLENGEL (geb. am 23. August 1881 in Bärenstein, gest. am 31. Mai
1954 in Meißen) hat die Sagen des sächsischen und böhmischen
Osterzgebirges gesammelt, aus schriftlichen Quellen wie mündlichen
Überlieferungen geschöpft. Auch nachdem 1938 sein ,,Sagenbuch des
östlichen Erzgebirges" erschienen war, erkundete er weiteres Sagengut. Vorliegende Ausgabe enthält 299 Sagen sowie sämtliche Ergänzungen zur
Erstausgabe. Der Heimatforscher Arthur Klengel gibt nicht nur die
überlieferten Texte wieder, sondern sucht auch Entstehung und Sinngehalt
der Sagen zu ergründen. Sein Sagenbuch zählt zu den heimatkundlichen
Standardwerken des Osterzgebirges.280 SeitenISBN: 978-3-910195-31-8
18,80 € *
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